Timeout statt Burnout

Timeout – statt Burnout

Basierend auf der Progressiven Muskelentspannung (PME)und der Stressbewältigungsmethode Kabat-Zinns (MBSR), bietet entspanntundkreativ ein 10-wöchiges Achtsamkeitstraining nach dem Curriculum "Training der Achtsamkeit am Arbeitsplatz" von Dr. Cornelia Löhmer & Rüdiger Standhardt an. Es zielt darauf ab, die Praxis der Achtsamkeit sinnvoll in das private und berufliche Leben zu integrieren. Dabei werden verschiedene Achtsamkeitsübungen in 3-15-minütigen Sequenzen eingeübt und im gemeinsamen Austausch reflektiert:

Theorie:

Reflexion der Arbeitssituation
Effektiver Umgang mit Stressoren
Ressourcen – Management
Selbstverantwortung
Selbstorganisation
Selbstfürsorge
Achtsame Kommunikation
Praxis:

Achtsames Innehalten
Achtsame Entspannung (PME)
Achtsame Körperwahrnehmung (Body-Scan)
Achtsame Körperbewegungen (Yoga)
Achtsames Sitzen (Atembeobachtung)
Achtsames Gehen (Gehmeditation)
Achtsames Teetrinken

Reflexionsimpulse

Neben der formellen Praxis der Achtsamkeitsübungen ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Trainingsprogramms die Reflexion der eigenen Arbeits- und Lebenssituation.  Hierfür gibt es regelmäßige Reflexionsimpulse sowie das Begleitbuch "Timeout statt Burnout"

Die Reflexionsimpulse bestehen aus vielen thematischen Fragestellen und Anregungen, wie zum Beispiel der Umgang mit den neuen Kommunikationsmedien oder der Fragestellung, wann haben Sie das letzte mal eine AUS-ZEIT erlebt, in der Sie nichts leisten oder tun mussten.

Im folgenden Methoden - Infos nach Rüdiger Standhardt / Jürgen Kalweit in Kurzform

Achtsamkeits - Impulse

Klicken Sie die "PLUS-ZEICHEN" an um die Informationen sichtbar zu machen
Den alltäglichen Wahnsinn erkennen

Der alltägliche Wahnsinn wird deutlich indem ständig erreichbar sein, dem Umgang mit den neuen Kommunikationsmedien.
Haben Sie sich schon mal folgende Fragen gestellt:

Habe ich das Smartphone oder hat es mich?
Wie leicht fällt es den PC auszuschalten? - oder mal ein paar Tage ohne Fernsehen auszukommen?
Wann haben Sie das letze Zeiten der Stille und Muße und erlebt ohne etwas leisten zu müssen?

Regelmäßiges achtsames INNEHALTEN ermöglicht einen Raum zu schaffen aus dem ständigen
Machen und Tun-Modus auszusteigen...
Wenn Sie diese Zeilen lesen lade ich Sie direkt dazu ein einmal ein paar Minuten bewusst ihre Aufmerksamkeit auf ihren Atem und Körperempfindungen zu lenken - ohne etwas leisten oder erreichen zu müssen.

Perspektivwechsel

Kennen Sie das Gefühl sich im Hamsterrad des Lebens zu verlieren?
Ständig Aufgaben zu erledigen - und doch nie fertig zu werden?
Sich immer wieder unzufrieden zu fühlen?

Ein Beispiel für den Perspektivwechsel ist die positive Tagesrückschau - einfach immer wieder die letzten 5-10 Minuten der Arbeitszeit dazu benutzen zu reflektieren was und wie Sie Dinge heute gemacht haben und sich daran erfreuen - und so nachhause fahren, anstatt den Feierabend damit zuzubringen, was alles nicht erledigt wurde.

 

Magie der Dankbarkeit

Die Magie der Dankbarkeit kann darin bestehen, die sogenannten kleinen Dinge des Lebens mit Aufmerksamkeit zu betrachten. Es gibt viele Menschen, die wenn sie morgens aufwachen schnell schon mit den Themen des anstehenden Tages beschäftigt sind - auch mit Arbeitsthemen, obwohl sie kein Geld damit verdienen.
Morgens wach werden und das zwitschern der Vögel bewusst wahrnehmen, dankbar dafür sein, dass es in unseren Land möglich ist morgens zu duschen und zu essen - immer mal wieder das Frühstück bewusst einnehmen, in Ruhe und Stille und nicht abgelenkt durch Musik oder Nachrichten....
Einmal aufschreiben, wofür Sie alles dankbar sind kann ebenfalls eine tiefgreifende Erfahrung sein.

Selbstverantwortung

Der 1. Schritt besteht darin, innezuhalten - und nach innen zu schauen. Häufig wird anderen Menschen oder den Umständen zugeschrieben, dass es nicht so läuft wie gewünscht. Dies hilft aber nicht weiter.

Das TOR geht nach innen auf - dort stehen die Möglichkeiten und Potentiale zur Verfügung. Bevor sie allerdings gehoben werden können, sind dort in der Regel auch dunkle Seiten unangenehme Gefühle, Unsicherheiten...die offen und bewusst angeschaut, angenommen und bearbeitet werden wollen.

Im asiatischen Kampfsportarten heißt es:
"Wer andere besiegt ist stark - wer aber sich selbst besiegt ist weise"

Regelmäßiges Innehalten eröffnet den Raum der Reflexion, der Sinn- und Zielorientierung in den zentralen Lebensbereichen: Sinn - Beziehungen - Gesundheit - Arbeit - Finanzen

Der nächste Schritt ist die erneute aber geklärte Außenorientierung und dem Ausloten der Wahlmöglichkeiten.
Anschließend geht es darum selbstverantwortlich klare Entscheidungen zu treffen und die
die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen.

 

Die Kraft der Achtsamkeit

"Ein Leben in Leichtigkeit kann nur gelingen, wenn Sie bewusst im Hier und Jetzt leben, aufmerksam wahrnehmen, was von Augenblick zu Augenblick geschieht und mit sich selbst in einer freundlichen, wohlwollenden und liebevollen Weise umgehen."

(Rüdiger Standhardt- Timeout statt Burnout, Seite 81)

In diesem Satz wird die Kraft der Achtsamkeit präsent, insbesondere wird dies deutlich in der sich selbst annehmenden Haltung, unabhängig davon ob sie gerade etwas gemacht oder geleistet haben. Annahme in der Tiefe meint sich so zu akzeptieren wie man ist, mit allen Facetten der eigenen Persönlichkeit, insbesondere auch mit den Schattenseiten.

Diese innere Haltung eröffnet den Raum der achtsamen Präsens von Augenblick zu Augenblick. Sie ermöglicht auch das eigene Denken, Fühlen und Handeln offen und selbstkritisch zu hinterfragen und alte Verhaltensweisen loszulassen.

Die Kraft der Achtsamkeit wird insbesondere transparent, wenn wir lernen kontinuierlich die Beobachterrolle einzunehmen - die Beobachterrolle gegenüber den eigenen Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und Verhalten.
Dies ermöglicht ein immer wieder aussteigen aus dem Autopiloten und dem Gewahr werden der eigenen Reaktionen und Verhaltensweisen. Ein Raum von innerer Freiheit und Wahlmöglichkeit wird so erfahrbar.

Liebe & beruflicher Alltag?

"Arbeit ist sichtbar gewordene Liebe." Khalil Gibran

Wie klingt dieser Satz für Sie? Welche Gedanken Gefühle löst er aus?

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir mit Arbeit. Häufig wird Arbeit und Leben voneinander getrennt.
Wer mit Widerstand zur Arbeit geht oder innerlich eigentlich schon gekündigt hat kann nicht effektiv und erfolgreich arbeiten. Aus dem eigenen Beruf eine Berufung zu gestalten, beseelt und mit hoher freudiger Motivation zur Arbeit zu gehen ist möglich - aber kein Selbstläufer. hierfür sind folgende Schritte notwendig:

  • Bestandsaufnahme der aktuellen Situation
  • Entwicklungszeit für eine klare Vision
  • Aufbruch aus er Komfortzone
  • Lernen in der Wachstumszone
  • Authentisch unterwegs sein

Dies kann bedeuten, dass ein Arbeitsplatzwechsel erforderlich ist - muss aber nicht. Es geht nicht nur darum "WAS" wir arbeiten, sondern insbesondere um das "WIE". Hierzu gehören die innere Haltung, die regelmäßige Selbstfürsorge.
Dies ist nicht immer einfach sondern häufig sehr herausfordernd und beinhaltet auch Dinge anzusprechen, Grenzen zu setzen und auch mal "NEIN" sagen zu können. Weiterhin eine intensive Auseinandersetzung mit sich - auch den eigenen Schattenseiten und verkrusteten Strukturen - aber auch der intensiven Erforschung der eigenen Ressourcen und Potentiale.

 

Selbstannahme - mit Hingabe und Humor

„Du hast das Recht dich selbst zu lieben.
Du darfst bei dir sein, dich bei dir wohl fühlen,
dich entdecken und kennenlernen,
wie man einen geliebten Menschen kennenlernt.“
(Ulrich Schaffer)

Sich selbst annehmen...immer und immer wieder, so wie DU jetzt bist, mit allen Facetten deiner Persönlichkeit ist eine der Kernübungen der Achtsamkeitspraxis. Sich selber wertschätzen, selbstannehmend mit sich sein ist immer wieder eine große Herausforderung und schließt die eigenen Schattenseiten mit ein, sowie die Bewusstwerdung der eigenen Potentiale.

Die Hingabe an die Achtsamkeitspraxis impliziert eine Haltung von  Entschlossenheit gepaart mit Humor. Sie ermöglicht die eigenen Visionen zu leben und ihnen treu zu bleiben.
Das Kultivieren von Dankbarkeit, Stille, immer wieder achtsamens Innehalten und Präsenz im Tun sind hierbei wesentliche Qualitäten.

Hierdurch wird eine positive und wertschätzende Haltung auch im Kontakt mit Mitmenschen, Mitarbeitern und Kollegen gefördert.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

"Die Arbeit geht leichter von der Hand und nimmt an Qualität zu,
wenn die Schwingungen zwischen engagierter Zeit und Muße,
zwischen Tun und Lassen in einen vernünftigen
und angemessenen Rhythmus gebracht werden."
(Paul J. Kothes)

 

effektiv, gelassen und konzentriert arbeiten - im Wechsel von achtsamen - TUN - &  - INNEHALTEN
Dies ist der Leitfaden, für die Kultivierung von Achtsamkeit am Arbeitsplatz.

Es geht um die Implementierung von achtsamkeitsbasierten Verfahren in die Arbeitswelt von Führungskräften
und Mitarbeiter, sowie als strukturelles Kernelement der Organisationsentwicklung von Einrichtungen und Firmen. Wertschöpfung durch Wertschätzung, Förderung von innovativen Ressourcen und Maßnahmen gegen Stress- und Burnoutsymptomatiken bilden die grundlegende Basis.

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 entspanntundkreativ  -  Stressmanagement am Arbeitsplatz

effektiv, gelassen und konzentriert arbeiten - im Wechsel von achtsamen - TUN -   &   - INNEHALTEN