Achtsamkeit - Praxis

Achtsamkeitspraxis für Ihr Unternehmen

Wir bieten Ihnen verschiedene Optionen, wie sie die Qualität und Wirkungsweisen der Achtsamkeitspraxis kennenlernen können. 

In Tagesseminaren erhalten Sie einen Eindruck von dem, was die Praxis der Achtsamkeit in Ihrem Leben und Arbeitsalltag positiv verändern kann. In 2 tägigen Inentsivseminaren vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des Achtsamkeitstrainings, sodass Sie und Ihr Team diese Methode in Ihrem Leben und Berufsalltag integrieren können. Des Weiteren Achtsamkeitspraxis-Intensiv, welche sich über mehrere Monate erstreckt und die Implementierung der Achtsamkeitspraxis als wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspholosophie zum Ziel hat.

Formelle Praxis:
Die formelle Praxis des MBSR  nach Jon Kabat-Zinn bildet die grundlegende Basis der Übung der Achtsamkeit.
Hierzu gehören der Body-Scan, die Sitzmeditation, Achtsame Bewegungen aus dem Yoga sowie die Gehmeditation.

Informelle Praxis:
In der informellen Praxis werden die Qualitäten der Achtsamkeit in den Alltag integriert.
Im folgenden Infos und Beschreibungen zur formellen und informellen Praxis.

Klicken Sie die "PLUS-ZEICHEN" an um die Informationen sichtbar zu machen
Die Qualität der Achtsamkeit

Die Schulung der Achtsamkeit führt zu einer neuen Sicht und Seinsweise, weil sie dem Menschen die Kraft und Bedeutung des gegenwärtigen Augenblicks erschließt.

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir im Modus „Autopilot“ - das heißt, wenn wir essen gehen wir schon, wenn wir zur Arbeit gehen, dann arbeiten und planen wir schon... wir sind meistens in der Vergangenheit oder Zukunft- aber nicht im "HIER UNDJETZT"

Achtsamkeit bedeutet die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Moment zu bringen und die innere und äußere Wirklichkeit direkt wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Es ist das offene und nicht-wertende Gewahrsein all dessen, was gerade ist, sei es angenehm oder unangenehm. Durch die Anwendung der Achtsamkeit auch in Situationen, die mit Stress, Schmerz und unangenehmen Gefühlen verbunden sind, hört der Geist auf, automatisch gegen alle Unannehmlichkeiten anzukämpfen, wird ruhiger und gelassener und gewinnt eine neue Perspektive. So kommen nicht nur die Dinge in den Blick, die schwierig und schmerzhaft sind, sondern wieder auch die vielen Dinge, die in Ordnung sind. Achtsamkeit gewinnen heißt, in jedem Augenblick des Lebens „voll da zu sein“, um so den Herausforderungen des Alltags heiter und angemessen begegnen zu können.

Achtsamkeitspraxis für ihr Unternehmen eröffnet somit neue innovative Möglichkeiten und Entfaltung von Potentialen.
Die Förderung der Achtsamkeit am Arbeitsplatz spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Achtsamkeit - Praxis - Erfahrungsberichte

Body-Scan
  • Beim Body-Scan lenkt man liebevolle Aufmerksamkeit auf alle Körperregionen.
  • Der Body - Scan schult intensiv das Körperbewusstsein
  • Ein intensives "bei sich sein" auch im anschließenden Kontakt zu Menschen und Aufgaben wird durch
    den Body-Scan gefördert
  • Achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper sowie die Gesundheit wird gefördert
  • Erleben von beglückender Präsenz im "Hier und Jetzt"

Erfahrungsbericht von Jürgen Kalweit

Die regelmäßige Praxis des Body-Scans ermöglicht mir ein Loslassen von den Dingen des Alltags- ein intensives
bei mir Ankommen. Den eigenen Körper innerlich so abzutasten, ist immer wieder ein Erlebnis. Verstärkt wird
dies durch das Ein-und Ausatmen in allen Körperregionen, welche so für mich noch stärker erlebbar werden.
Eine wundervolle Schulung der Achtsamkeit.

Achtsames Sitzen
  • In der Achtsamkeitsmeditation wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung gelenkt. Immer wieder auftauchende Gedanken lässt der Übende vorüberziehen wie Wolken am Himmel.
  • Der Geist wird klar und entspannt - Erleben von beglückender Präsenz im "Hier und Jetzt
  • In der Achtsamkeitsmeditation geht es darum einfach " DA zu SEIN " ohne etwas machen oder erreichen
    zu wollen.
  • Dieser "SEINS-MODUS" bildet einen Kontrast zum sonstigen täglichen beschäftigt sein.
  • Nach regelmäßiger Praxis und dem Erleben von innerer Ruhe und wenn man spürt, dass es einem
    rundum gut tut, wird man sich die Zeit gerne nehmen, die Achtsamkeitsmeditation regelmäßig zu praktizieren.

Erfahrungsbericht von Jürgen Kalweit

Ich praktiziere seit 1979 die Sitzmeditation - und gleichzeitig ist sie immer wieder neu - in diesem Moment
in diesem Augenblick. 

Aufgerichtet sitzen, ausgehend von den Sitzhöckern nach oben bis zum Scheitel spüren, den Atem wahrnehmen,
den gesamten Leib, die Präsens des Augenblicks erleben - eine wunderbare Praxis immer wieder, auch in schwierigen Situationen hilft das achtsame sitzen, hilft Dinge zu verarbeiten und mit dem eigenen "SELBST" wieder in Fühlung zu kommen - eines der schönsten Geschenke meines Lebens.

 

Achtsames Gehen
  • Achtsamkeitsmeditation in der Bewegung "Schritt für Schritt" von "Augenblick zu Augenblick"
  • Gehmeditation - gehen ohne Ziel, einfach "DA-SEIN" im Gehen, den Geist entspannen und die Gedanken loslassen.
  • Bei der Gehmeditation lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die Empfindungen, die das Gehen im Körper hervorruft. Gleichzeitig kann man dabei auch den Atem beobachten.

Erfahrungsbericht von Jürgen Kalweit 

Regelmäßig fahre ich nach Südtirol um dort für mich im Schweigen 8-14 Tage zu wandern. Insbesondere am Anfang des Aufenthaltes gibt mir mein Körper deutlich zu verstehen, dass die steilen Anstiege auf über 2500 Meter ziemlich anstrengend sind. Ich habe mir angewöhnt, bewusst und langsam zu gehen und zwischendurch immer wieder für 5-6 Minuten innezuhalten. Innehalten, die Augen schließen, das pochende Herz wahrnehmen und zu spüren, wie es sich langsam beruhigt, den Atem spüren...dann die Füße, den Stand und die Aufrichtung bis zum Scheitel. Langsam mit noch geschlossenen Augen die Aufmerksamkeit wieder nach außen richten...den Wind spüren...die Geräusche wahrnehmen...und dann wieder die Augen öffnen...dies war für mich häufig ein wunderbares Erleben, ein immer neues Ankommen, erfüllt von tiefem Glück und der Begeisterung über die Schönheit der Natur. Immer wieder unterbreche ich den Aufstieg zum Gipfel, das achtsame Gehen und das achtsame Innehalten als Ereignis.
Am Gipfel ankommen und zu realisieren: „Der Weg ist das Ziel“

Achtsames Yoga
  • MBSR- Yogaübungen sind geprägt durch ihre Einfachheit und somit für jeden durchführbar
    Wesentlich ist das Erleben von meditativer Präsenz und nicht das Vollziehen von komplexen Übungen
  • Die Einfachheit und die Präsens ermöglichen die Achtsamkeit zu Schulen, sich nicht zu über- oder zu unterfordern.
  • Durch die Kombination von Bewegung und Atemrhythmus innerlich zur Ruhe kommen.
  • Erleben von beglückender Präsenz im "Hier und Jetzt"

Erfahrungsbericht von Jürgen Kalweit

In meiner Ausbildung zum MBSR-Lehrer habe ich über Monate täglich 45- Minuten die achtsamen Bewegungsübungen praktiziert. Zu Beginn erschienen sie mir schon fast zu einfach. Aber gerade in dieser Einfachheit und der stetigen Wiederholung liegt ihre besondere Qualität. Körperliche Verspannungen und Blockaden lösten sich auf, der Geist wurde ruhig entspannt und flexibel.

Informelle Praxis
  • Informelle Praxis bedeutet, die Dinge des Alltags in die Praxis der Achtsamkeit zu integrieren.
  • Dinge bewusst tun, die sonst durch den "Autopiloten" gesteuert werden, wie zum Beispiel Zähne putzen.
  • Die Sinne für das aktuelle Erleben öffnen.
  • Die Natur bewusst wahrnehmen und sich von ihr beschenken lassen
  • Erleben von beglückender Präsenz im "Hier und Jetzt"

Erfahrungsbericht von Jürgen Kalweit 

Informelle Praxis - " Das Aufstehen zum Ereignis machen" 
Beim Wachwerden, bewusst wahrnehmen, was in meinem Kopf, so abläuft, welche Gedanken schon da sind. Sie noch einmal loslassen, den Atem spüren, einen kurzen body-scan praktizieren und anschließend aufmerksam und lächelnd aufstehen. Ins Bad gehen, in den Spiegel schauen und sich anlächeln - es lächelt auch tatsächlich jemand zurück...schön ... lächelnd und präsent duschen, abtrocken, Zähne putzen, frühstücken in Kontakt gehen... und anschließend achtsam lächelnd zur Arbeit fahren..... 

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